Archiv für den Monat April 2008

Einige paar Bilder aus Phnom Penh

Dienstag, 29. April 2008

Zentral Market in Phnom Penh

Central Markt in Phnom Penh

Riverfront

Müllmarkt bei meinem Hotel

Phnom Penh, 31 Grad, Sonne und Regen

Sonntag, 27. April 2008

Nach schier ewigem aber doch insgesamt recht komfortablen Flug bin ich schließlich in Kambodscha angekommen und habe eines der hier üblichen Guesthouses bezogen. Charakteristisch an diesen ist, dass sie immer blöde, dafür aber einprägsame und schlichte Namen haben müssen. OKAY-, Banana- oder eben wie das meinige Lucky Guesthouse. Das eigentlich bevorzugte Domizil, in das es mich bereits einmal verschlagen hatte, gab es leider nicht mehr. Nun ja, aber auch dieses verfügt über die hier üblichen Annehmlichkeiten: einen riesigen brummenden Kühlschrank, Air-Conditioning, warmes Wasser und einen verhältnismäßig großen Raum. Vor der Tür liegt ein chaotischer Markt, den ich beschlossen habe Müllmarkt zu nennen, weil die Müllschicht auf dem Fußboden teilweise rekordverdächtige Ausmaße annimmt. Dort gibt es kleine Essensstände, Obst, Fleisch und Haushaltsgegenstände.
Gleich nach meiner Ankunft hat sich Phnom Penh erstmal von seiner freundlichen Seite gezeigt. Gutes Wetter, nette Menschen, wenngleich auch der beständige, nicht abstellbare Kampf gegen die Mopedtaxifahrer. Diese wollen sich einem stets andienen und so kann man einen kurzen Spaziergang durch die Stadt eigentlich immer nur kopfschüttelnd verbringen, um ein Fahrangebot nach dem nächsten auszuschlagen. Trotzdem sind alle sehr freundlich.

Und dann kommt der Monsun…
Ja, ja der Monsun; der vermag so manch erschöpften Touristen in seine Herberge zu verbannen aus Angst völlig durchnässt zu werden. Nach drückender Hitze tagsüber, regiert nun ein heftiger Platzregen die Strasse. In der Regenzeit, die im April langsam anfängt ist es angeblich keine Seltenheit, dass innerhalb kürzester Zeit große Teile der Stadt mit 20-30 cm Wasser bedeckt sind. So schlimm ist es heute noch nicht, aber man kann eine Vorstellung davon gewinnen, was Regenzeit bedeutet. Vor der Tür meines Hotels jedenfalls findet sich in einer Senke ein Wasserloch von beachtlichem Ausmass. Und an ein Verlassen des Hotels mit normalen Schuhen ist einstweilen nicht mehr zu denken – Gummistiefel oder Flip-Flops sind nun angesagt.